„Uebrigens war der Schulunterrichte in Pforte damals fast ausschließlich der Philologie im engern Sinne, nämlich der aktklassischen, gewidmet [...] Denn lateinische Verse machen war damals eine Hauptbeschäftigung der Portenser.“ (Krug, Meine Lebensreise, S. 31)
Im Alter von 12 Jahren wurde Wilhelm Traugott im Jahr 1782 auf die Fürstenschule nach Pforta geschickt, das er das "Heiligthum der Musen" nennt. Pforta gilt als eine alte, gediegende Bildungsanstalt mit sehr gutem Ruf:
"Die Namen Ernesti, Klopstock, Bahrdt, Barth, Schneider, Döring, Böttiger, Mitscherlich, Eichstätt, Sonntag, Fichte, Müllner, Spohn u.a. haben deser alten und gediegnen Bildungsanstalt eine mehr als gewöhnliche Berühmtheit gegeben." (Meine Lebensreise, S. 29)
Der Unterricht scheint laut Krugs Aussagen hauptsächlich aus den klassischen Sprachen Latein und Griechisch bestanden haben, außerdem benennt er eine Vorliebe für Mathematik, insbesondere Geometrie. Dort machte er sechs Jahre später seinen Abschluss.